Artillerie-Vereins-Ausflug 2018

Die diesjährige Vereinsreise führte in die Nordostschweiz in die Kantone Zürich und Schaffhausen und in den angrenzenden Schwarzwald. Nebst den Sehenswürdigkeiten dieser Region stand auch eine Degustation im Klettgau auf dem Programm des zweitägigen Ausfluges.

Letzten Samstag sind 31 reisefreudige Personen, alles Vereinsmitglieder und deren Partnerinnen und Partner, der Einladung der Organisatoren Susanne Dommen und Lukas Suter gefolgt und haben die Fahrt in die Nordostschweiz mit einem Car der Firma Estermann Reisen AG angetreten.

Im Verlauf der Fahrt setzte sich die Sonne gegen den Nebel immer mehr durch, sodass die Reisenden ihr erstes Ziel, das Restaurant Buck in Rheinau bei strahlendem Herbstwetter erreichte. In diesem altehrwürdigen Gebäude, das übrigens das Elternhaus von Ursula Suter ist, stärkten sich die Reisenden mit einem feinen Mittagessen, um danach die Flussfahrt auf dem Rhein anzutreten.

In der Nähe der imposanten Klosterinsel bestieg die Gruppe das Boot, nur um wenig später bereits wieder auszubooten und einen kurzen Landgang am deutschen Ufer des Rheins zu absolvieren. Der Schifffahrt rheinaufwärts steht nämlich das Wehr beim Kraftwerk Rheinau im Wege. Das Boot musste also mittels Rollwagen, welcher einer Standseilbahn ähnelt, die Höhendifferenz überwinden. Dieses Manöver bot den Reisenden nebst dem kurzen Spaziergang ein interessantes Schauspiel.

Nach etwa einstündiger Bootsfahrt wurde der Rheinfall erreicht, der trotz aussergewöhnlich geringer Wassermenge dennoch ein eindrückliches Naturschauspiel bot. Die meisten Reisenden hatten den Rheinfall noch nie aus so geringer Distanz erlebt. Sicher und erfahren lenkte der Bootsführer seinen Kahn durch die schäumende Gischt und ermöglichte den Reisenden hautnah ein erfrischendes Erlebnis für alle Sinne.

Als nächstes standen dionysische Gaumenfreuden im Klettgau auf dem Programm. In der Kellerei Rötiberg in Wilchingen erfuhren die Reisenden allerhand wissenswertes über die Geschichte der Weingenossenschaft, über die Kunst des Kelterns und über den Weinbau in dieser Region der Schweiz. Natürlich war man gespannt auf das Ergebnis der Arbeit der Winzer und alle, die wollten, durften sich ihr eigenes Urteil beim Degustieren über die edlen Tropfen bilden.

Gutgelaunt reiste die Gruppe weiter über den Hallauerberg, wo man in der Abenddämmerung eine sehr schöne Aussicht geniessen konnte und erreichte bald das Hotel in Blumberg. Nach dem währschaften Abendessen wurde noch viel erzählt und geplaudert und endlich dem Personal die wohlverdiente Nachtruhe gegönnt.

Der vereinseigene Chauffeur Franz Suter fuhr die Reisenden nach dem ausgiebigen Frühstück am Sonntag Morgen ins malerische Städtchen Schaffhausen und dort hinauf zum Wahrzeichen, dem Munot. Frau Lüthi, die erste Munotwächterin höchst persönlich führte die Gruppe durch die Festung und berichtete dermassen spannend von den Freuden und Leiden, die dieses aussergewöhnliche Amt mit sich bringt, dass sich jemand spontan für eine Ferienvertretung anerbot. Ob dann das berühmte Munotglöcklein zur bestimmten Zeit genau so zuverlässig geläutet würde, wäre dann noch zu beweisen.

Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Altstadt, dem Genuss der milden Herbstsonne in den Strassencafés und nach einem kurzen Spaziergang entlang dem Ufer des Rheins traten die Reisenden die Heimfahrt ins Michelsamt an. Der Vereinsvorstand dankt den Organisatoren und dem Chauffeur, dass sie den Reisenden ein tolles Wochenende ermöglicht haben.

Rickenbach, 22. Oktober 2018

Franjo Schöpfer, Aktuar

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