Kathrinenmarkt

Tagesbefehl Nr. 12/2018

Katharinenmarkt Beromünster   24.11.2018

Besammlung     0700          Fläcke Garage

Transport der Feldküche in den Fläcke

Einrichteten und Kochen gem Beso Bf

Ab 0900   Kaffee mit oder ohne

Ca. 1200   Beginn der Essen Abgabe (Spatz)

1700          Aufräumen

Der Präsident

Hptm A. Käch

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Distanzmarsch

Tagesbefehl Nr. 11/2018

Der Traditionelle Distanzmarsch findet dieses Jahr in Schenkon statt. Der Anlass zählt zur Jahresmeisterschaft. Marschroute und Distanz nach Ansage (min. 20 Km) voraussichtlich um de See.

10.11.2018  

1100 Uhr   Treffpunkt (Fläcke Garage) oder in

1130 Uhr   Schenkon Start

10.11.2018

1930 Uhr Nachtessen

(Anmeldung beim Präsidenten)

flaecke-garage@bluewin.ch

oder 041 / 930 3917 / 078 / 649 19 20

Anmeldung:       jeder selber www.luzdm.ch oder am Start (+5.–)

Wir freuen uns auf Zahlreiches Erscheinen. Wie immer sind auch Angehörige und Freunde herzlich willkommen.

Der Präsident

Hptm A. Käch

Artillerie-Vereins-Ausflug 2018

Die diesjährige Vereinsreise führte in die Nordostschweiz in die Kantone Zürich und Schaffhausen und in den angrenzenden Schwarzwald. Nebst den Sehenswürdigkeiten dieser Region stand auch eine Degustation im Klettgau auf dem Programm des zweitägigen Ausfluges.

Letzten Samstag sind 31 reisefreudige Personen, alles Vereinsmitglieder und deren Partnerinnen und Partner, der Einladung der Organisatoren Susanne Dommen und Lukas Suter gefolgt und haben die Fahrt in die Nordostschweiz mit einem Car der Firma Estermann Reisen AG angetreten.

Im Verlauf der Fahrt setzte sich die Sonne gegen den Nebel immer mehr durch, sodass die Reisenden ihr erstes Ziel, das Restaurant Buck in Rheinau bei strahlendem Herbstwetter erreichte. In diesem altehrwürdigen Gebäude, das übrigens das Elternhaus von Ursula Suter ist, stärkten sich die Reisenden mit einem feinen Mittagessen, um danach die Flussfahrt auf dem Rhein anzutreten.

In der Nähe der imposanten Klosterinsel bestieg die Gruppe das Boot, nur um wenig später bereits wieder auszubooten und einen kurzen Landgang am deutschen Ufer des Rheins zu absolvieren. Der Schifffahrt rheinaufwärts steht nämlich das Wehr beim Kraftwerk Rheinau im Wege. Das Boot musste also mittels Rollwagen, welcher einer Standseilbahn ähnelt, die Höhendifferenz überwinden. Dieses Manöver bot den Reisenden nebst dem kurzen Spaziergang ein interessantes Schauspiel.

Nach etwa einstündiger Bootsfahrt wurde der Rheinfall erreicht, der trotz aussergewöhnlich geringer Wassermenge dennoch ein eindrückliches Naturschauspiel bot. Die meisten Reisenden hatten den Rheinfall noch nie aus so geringer Distanz erlebt. Sicher und erfahren lenkte der Bootsführer seinen Kahn durch die schäumende Gischt und ermöglichte den Reisenden hautnah ein erfrischendes Erlebnis für alle Sinne.

Als nächstes standen dionysische Gaumenfreuden im Klettgau auf dem Programm. In der Kellerei Rötiberg in Wilchingen erfuhren die Reisenden allerhand wissenswertes über die Geschichte der Weingenossenschaft, über die Kunst des Kelterns und über den Weinbau in dieser Region der Schweiz. Natürlich war man gespannt auf das Ergebnis der Arbeit der Winzer und alle, die wollten, durften sich ihr eigenes Urteil beim Degustieren über die edlen Tropfen bilden.

Gutgelaunt reiste die Gruppe weiter über den Hallauerberg, wo man in der Abenddämmerung eine sehr schöne Aussicht geniessen konnte und erreichte bald das Hotel in Blumberg. Nach dem währschaften Abendessen wurde noch viel erzählt und geplaudert und endlich dem Personal die wohlverdiente Nachtruhe gegönnt.

Der vereinseigene Chauffeur Franz Suter fuhr die Reisenden nach dem ausgiebigen Frühstück am Sonntag Morgen ins malerische Städtchen Schaffhausen und dort hinauf zum Wahrzeichen, dem Munot. Frau Lüthi, die erste Munotwächterin höchst persönlich führte die Gruppe durch die Festung und berichtete dermassen spannend von den Freuden und Leiden, die dieses aussergewöhnliche Amt mit sich bringt, dass sich jemand spontan für eine Ferienvertretung anerbot. Ob dann das berühmte Munotglöcklein zur bestimmten Zeit genau so zuverlässig geläutet würde, wäre dann noch zu beweisen.

Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Altstadt, dem Genuss der milden Herbstsonne in den Strassencafés und nach einem kurzen Spaziergang entlang dem Ufer des Rheins traten die Reisenden die Heimfahrt ins Michelsamt an. Der Vereinsvorstand dankt den Organisatoren und dem Chauffeur, dass sie den Reisenden ein tolles Wochenende ermöglicht haben.

Rickenbach, 22. Oktober 2018

Franjo Schöpfer, Aktuar

AVM im Auslandeinsatz

Innsbruck 2018Am letzten Wochenende reiste eine Delegation es AV Michelsamt zum 37.Kaiserjägeschiessen nach Innsbruck. Bereits über 20 Mal vertraten die Artilleristen die Schweiz an diesem Traditionsanlass. Die Schiessresultate reichten zwar nur für die vordere hälfte des Mittelfeldes. Dabei sein kommt eben vor dem Rang. Wir belegten die Ränge 34, 47, 69 und 119 von 166 Klassierten Mannschaften. Dann gab es natürlich ein Wiedersehen mit alten Bekannte aus 6 verschiedenen Nationen die ebenfalls seit Jahren dem Ruf der Kaiserjäger folgen. Die Geselligkeit und die Kameradschaftspflege kamen dabei auch nicht zu kurz. Zu den vielen Teilnehmer aus nah und fern gesellte sich sogar der Vizekanzler der Republik Österreich Herr Heinz – Christian Strache . Er besuchte die Kaiserjäger am Freitag und am Samstag und wurde mit Militärischen Salutschüssen ehrenvoll empfangen.

Nach diesem Abstecher nach Österreich rief dann die Pflicht zu Hause wieder. Am letzten Mittwochabend machten die Kanoniere des AV Michelsamt mit ihren Böllerschüssen auf den Bevorstehende Feiertag aufmerksam Dann am Donnerstagmorgen weckten sie die Möischterer und bereicherten während der Messe und der Prozession mit Kanonendonner die Feier.

Ein Besuch der Kanoniere im Schlössliwald wäre sehenswert und zu empfehlen wer das einmal sehen möchte muss sich bis am 20.06.2019 gedulden.

 

 

105. Generalversammlung des Artillerie-Vereines Michelsamt – Beromünster im Restaurant Bahnhof, Beromünster

Jubiläumsfeier im Bohler, Feuerwerk der Musik, Jubiläum des Artillerievereines Rottal: das sind nur einige Highlights des vergangenen, abwechslungsreichen Vereinsjahres des Artillerievereines Michelsamt-Beromünster: einer der aktivsten Artillerievereine der Schweiz!

Am letzten Sonntag, den 18. Februar trafen sich fast 60 Mitglieder, Gäste und Freunde des Artillerievereines Michelsamt-Beromünster im Restaurant Bahnhof in Beromünster. Begrüsst wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit schmissigen Melodien, intoniert von der ad hoc Artillerie-Musik. Nachdem der Präses Stiftsprobst Josef Wolf ein Tischgebet gesprochen hatte, wurde ein deftiges Stück Schinken serviert, das den Anwesenden vorzüglich mundete.

Pünktlich um 13.30 Uhr eröffnete der Präsident Alfons Käch den offiziellen Teil der Generalversammlung und führte zügig durch die Traktanden. Glücklicherweise musste im letzten Vereinsjahr kein Todesfall aus unseren Reihen betrauert werden. In einer Schweigeminute, musikalisch untermalt, gedachte man den in den Vorjahren verstorbenen Vereinsmitgliedern.

In seinem detailgetreuen Jahresbericht liess der Päsident Alfons Käch das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Vom Bowling zum Barbaraschiessen, vom Herrgottstag zum PickNick, vom Jubiläum des befreundeten Vereines in Ruswil bis zur Geburtstagsüberraschung – sportliche wie gesellige Anlässe wurden mit Witz und Charme in Erinnerung gerufen. Natürlich durfte in seiner Ansprache die grossartige Jubiläumsfeier im Bohler und das Feuerwerk der Musik nicht fehlen, bei welchen unser Verein mit Böllersalven eine aktive Rolle einnehmen durfte.

Mit Applaus wurde das Protokoll der letzten Generalversammlung verabschiedet und das Wort dem Kassier Lukas Suter erteilt, welcher erneut von einem erfolgreichen Geschäftsabschluss berichten konnte. Die Revisoren bestätigten, dass der Kassier eine einwandfreie Buchhaltung führt. Die Vereinsmitglieder erteilten ihm und dem ganzen Vorstand die wohlverdiente Décharge.

In Abwesenheit wurde Andrea Suter, Wydacher, mit Applaus in den Verein aufgenommen. Noch nie war ein Neumitglied zum Zeitpunkt der Aufnahme so weit von der Heimat entfernt: Andrea verbringt gerade einen Sprachaufenthalt „down under“ im fernen Neuseeland. Sie ist nicht nur durch ihre Familie mit Vater, Onkel und Götti bestens mit dem Verein verbunden, sondern auch durch ihre eigene militärische Karriere: sie wird demnächst die Offiziersschule der Schweizer Armee besuchen.

Der Schützenmeister ad interim berichtete von der guten Beteiligung am Barbaraschiessen in Willisau. Leider konnten die vier Gruppen nicht mehr ganz an den Vorjahreserfolg anknüpfen, da das Feld der Konkurrenten wesentlich stärker besetzt war. Mit 54 Punkten erreichten Roland Erni und Markus Sigrist jedoch Topresultate. Auch Anton Egli erzielte bei den Pistolenschützen mit 145 Punkten ein hervorragendes Ergebnis.

Das Verbandsschiessen wurde ein allerletztes Mal im Schiessstand Gunzwil ausgetragen. Diese Konkurrenz wurde zum zweiten Mal in Folge von Meti Haradinaj mit 58 Punkten gewonnen, gefolgt von Roland Erni, Bruno Seeholzer, Markus Sigrist, Endrit Haradinaj und Julian Burgener, alle mit 54 Punkten. Auf dem 25m Pistolenstand in Sursee erzielte Anton Egli mit 149 von 150 möglichen Punkten ein klasse Resultat.

Übungsleiterin Rebekka Oehen konnte abschliessend die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft verkünden, in welche alle Ergebnisse der Einzelwettkämpfe einfliessen. Überragender Sieger wurde Urs Häfliger mit 287 Punkten und grossem Abstand vor Rebekka Oehen, 256.5 Punkte und vor Franz Koch, welcher 250.5 Punkte erreichte.

Als langjähriges Mitglied und waschechter Artillerist, welcher 2017 seinen fünfzigsten Geburtstag feiern durfte, wurde Josef Suter, Wydacher, Beromünster, unter grossem Applaus der Versammelten die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Traditionell beherbergt Josef die Herrgottskanoniere an Fronleichnam bei sich auf seinem Hof. Von diesen alljährlichen, gemütlichen Stunden im Wydacher gibt es so manche Anekdote zu erzählen!

Gemäss Statuten werden Mitglieder zu Veteranen des Verbandes Schweizerischer Artillerievereine VSAV ernannt, welche das 60. Lebensjahr erreicht haben. Der Präsident Alfons Käch konnte Myriam und Kurt Schmid, Rickenbach; Josef Wey, Rickenbach und Josef Muff, Schwarzenbach mit der Anstecknadel des Verbandes und einem Präsent auszeichnen.

Es ist geplant, dass das Jahrestätigkeitsprogramm 2018 nicht mehr ganz so dicht gedrängt ausfällt, wie das letztjährige. Aber man ist nie sicher, welche Einladungen oder Anfragen noch eintreffen werden. Sicher ist bereits, dass die Feldküche mit Mannschaft nach Saas Balen ins Wallis reisen wird, um dort den schon fast legendären Spatz, bestens bekannt vom Kathrinenmarkt, zum Besten zu geben. Und im Oktober ist eine Vereinsreise in den Raum Nordostschweiz geplant.

Nach neuen Informationen im Zusammenhang mit dem Schützenhaus Gunzwil, einigen Wortmeldungen und Dankesworten nach allen Seiten endete der offizielle Teil der Generalversammlung. Ein süsses Dessert und ein paar Kaffeerunden liessen den Nachmittag in geselliger Runde gemütlich ausklingen.

Rickenbach, den 19. Februar 2018

Franjo Schöpfer

Aktuar

 

104. Generalversammlung des Artillerie-Vereines Michelsamt – Beromünster im Landgasthof Gormund, Neudorf

Guido Huwyler wurde an der 104. Generalversammlung des Artillerievereines zum Vereinsmeister gekührt. Auch die Schützen durften sich über hervorragende Resultate freuen. So erzielte die Gruppe „Artillerieverein Michelsamt“ den hervorragenden 1. Rang im Gruppenwettkampf des Barbaraschiessens in Genf.

Am letzten Sonntag, den 5. März trafen sich über 60 Mitglieder, Gäste und Freunde des Artillerievereines Michelsamt-Beromünster im Gasthaus Gormund, Neudorf. Begrüsst wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit flotten Melodien, intoniert von der ad hoc Artillerie-Musik. Kurz darauf wurde ein feines Essen aus der Gormund-Küche serviert. Dies genossen die Gäste ausgiebig, sodass der offizielle Teil erst mit einer kleinen Verspätung eröffnet werden konnte.

Sodann begrüsste der Präsident Alfons Käch die Anwesenden und führte zügig durch die Traktanden. Mit Stolz konnte der Kassier Lukas Suter einen sehr guten Geschäftsabschluss präsentieren. Der Zuwachs betrug 2016 über CHF 3’100.–. Somit hat sich das Vereinsvermögen in seiner 10jährigen Vorstandstätigkeit mehr als verdoppelt. Bereitwillig erteilten ihm die Revisoren ein gutes Zeugnis und die Vereinsmitglieder die Décharche.

Dieses Mal war es wieder soweit, dass der Vorstand sich einer Bestätigungswahl zu stellen hatte. Da es die bisherigen Vorstandsmitglieder versäumt hatten zu demissionieren, wurden sie allesamt mit Applaus wiedergewählt. Leider ist jedoch die Funktion des Schützenmeisters nach wie vor vakant. Auch konnte sich niemand aus den Reihen der Anwesenden dafür begeistern.

So hatte der Schützenmeister ad interim seines Amtes zu walten: aber Adrian Zwinggi macht das nach wie vor so gut, dass es dem Verein an nichts fehlt. Er berichtet vom grossen Erfolg am Barbaraschiessen in Genf und zeichnete Anton Egli bei den Pistolenschützen (144 Punkte), sowie Meti Haradinaj als Verbands-Schützenmeister (56 Punkte) auf 300m aus.

Übungsleitering Rebekka Oehen waltete anschliessend ihres Amtes und überreichte Guido Huwyler den begehrten Wanderpokal. Dieser freute sich mächtig, mit 295 Punkten und grossem Abstand auf den Zweitplatzierten ein kleines Lebensziel erreicht zu haben.

Zu neuen Veteranen des Verbandes Schweizerischer Artillerievereine VSAV durfte der Präsident Alfons Käch die frischgebackenen 60jährigen Markus Flaviano, Neudorf; Walter Wirz, Rickenbach und Hanspeter Hüsler aus Oberkirch ernennen. Die Anwesenden durften die Anstecknadel des Verbandes und eine Flasche Wein entgegen nehmen.

Auch 2017 wartet der Verein mit einem abwechslungsreichen Tätigkeitsprogramm auf. Als Highlights werden die Artilleristinnen und Artilleristen am 01. und 02. September 2017 beim „Feuerwerk der Musik“ im Fläcke Beromünster mitwirken. Im November 2017 werden sie Teil des offiziellen Festaktes zum 100 Jahr Jubiläum des Artillerievereines Rottal sein.

Mit der Einsetzung einer Kommission zur Revision der Statuten, einigen Wortmeldungen und Dankesbekundungen nach allen Seiten endete der offizielle Teil der Generalversammlung. Ein süsses Dessert und feine Kaffeespezialitäten liessen den Nachmittag in geselliger Runde gemütlich ausklingen.

Rickenbach, den 06. März 2017

 

Franjo Schöpfer

Aktuar

 

Vereinsausflug ins Elsass

Der diesjährige, zweitägige Vereinsausflug führte die Mitglieder und ihre Begleitpersonen am letzten Wochenende ins Elsass und über den Rhein ins nahegelegene Breisach. Anschauliche, interessante und lehrreiche Führungen versetzte die illustere Reiseschar in vergangene Epochen. Natürlich durften auch gesellige und kulinarische Höhenpunkte nicht fehlen.

Mit einem modernen Reisecar der Firma Estermann chauffierte uns Franz Suter am Samstag morgen die kurvige Strasse hinauf zum Hartmannswillerkopf, der geschichtsträchtigen Kuppe hoch über Müllhausen und der Oberrhein-Ebene. Während der zweistündigen Führung besuchten wir die Krypta, das Ehrendenkmal und die Gräber der im ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Die Wanderung durch die Schützengräben, dem Schauplatz der unerbittlichen Kämpfe zwischen deutschen und französischen Truppen, führte uns die Schrecken dieser Schlachten vor Augen, die vor etwas mehr als hundert Jahren um diesen strategisch wichtigen Gipfel ausgetragen wurden. Anhand einiger Anekdoten, die überliefert worden sind, erfuhren wir jedoch, dass trotz aller Grausamkeiten hin und wieder menschliche, ja bisweilen rührende oder lustige Begebenheiten das damalige Soldatenleben ein bisschen erträglicher gemacht haben.

Weiter ging die Reise ins malerische Weinstädtchen Kaysersberg, wo wir mit einem feinen, typischen Elsässergericht und natürlich mit Wein aus den umliegenden Rebbergen gestärkt wurden. Danach blieb uns noch Zeit, durch die malerischen Gässchen zu schlendern und den prächtigen Farbenrausch der Weingegend im herbstlichen Gewand zu bewundern.

Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir das auf der deutschen Seite des Rheines gelegene Breisach. Hoch oben auf dem Münsterberg bezogen wir die Zimmer im Hotel Kapuzinergarten. Vor dem Abendessen beeindruckte uns die prächtige Aussicht von den Vogesen über den Rhein, den Kaiserstuhl bis zum Schwarzwald. Kaum hatten wir den herrlichen Hauptgang genossen, wurden wir von einem „zeitreisenden Franziskanermönch“ des Nachts zu den historischen Stätten dieser Stadt geführt. Manch eine und manch einer packte den Schauder über die grässlichen Geschichten, die uns dieser „Mönch“ aus grauer Vorzeit zu erzählen wusste, ist dieser Felsen doch schon seit der Keltenzeit bis heute während 3000 Jahren bewohnt.

Glücklich, wer nach dem Gruseln noch Schlaf fand. Zumindest fand sich die ganze Reiseschar am nächsten Morgen beim Frühstück wieder. Fast so wie das Elsass im Verlauf der Geschichte mehrmals die Nationalität gewechselt hat, setzten wir wieder über den Rhein nach Frankreich und besuchten die pittoreske Altstadt von Colmar. Auf der Führung wurden uns die Sehenswürdigkeiten gezeigt und die wechselhaften Geschichten dazu erzählt. Ein Glück, dass die Kriege meist ausserhalb getobt haben, sodass noch so viele alte Fachwerkhäuser bis heute erhalten geblieben sind.

Es blieb uns noch genug Zeit zum Schlendern, Shoppen und Geniessen, bevor wir die Heimfahrt über den Bözberg wieder zurück ins heimische Wynental antraten. Den Organisatoren und dem Chauffeur gebührt ein herzliches Dankeschön für diese zwei eindrücklichen Tage.

Franjo Schöpfer

Aktuar